Häufig gestellte Fragen zu Fogging
Fogging tritt plötzlich, meist innerhalb weniger Stunden, auf und bildet schmierige, tiefschwarze Beläge, die sich deutlich von normalem Hausstaub unterscheiden.
Weil Renovierungen oft weichmacherhaltige Produkte bei neuen Möbeln, aus Farben oder Bodenbelägen einbringen, die flüchtige organische Verbindungen freisetzen.
Ja – wenn sich über Jahre Weichmacher, Öle oder Rußquellen angesammelt haben und ein Auslöser (z.B. Temperaturwechsel) die Partikel freisetzt.
Hohe Temperaturen fördern die Verdampfung von Weichmachern, die sich anschließend an Staubpartikel binden und als schwarzer Belag niederschlagen.
- stärker geheizt wird
- weniger gelüftet wird
- Temperaturdifferenzen größer sind
- VOC Konzentrationen steigen
Ja – unvollständige Verbrennung erzeugt Rußpartikel, die sich mit Weichmachern verbinden und Fogging verstärken.
Im allgemeinen nein. Fogging ist unangenehm, aber in der Regel nicht akut toxisch. Es weist jedoch auf Luftqualitätsprobleme hin, die langfristig relevant sein können. Das heißt, im Zusammenhang mit längerer Verweildauer in befallenen Räumen, dann eher ja. Das gilt unter Anderem besonders für Fogging, der im Zusammenhang mit Öllämpchen und Kerzen als Ruß sich in den Lungen festsetzen kann.
- tiefschwarze, schmierige Beläge
- bevorzugt an Wänden, Decken, Steckdosen, Heizkörpern
- plötzliches Auftreten
- keine klaren Abgrenzungen wie bei Schimmel
Ja – optisch ähnlich. Unterschied: Fogging ist trocken, schmierig, Schimmel ist organisch, wachsend.
Je nach Umfang 1– 2 Stunden vor Ort, plus Laborprüfzeiten mit ca. 3 Wochen bei Materialproben (Staub-, und Wischproben).
- VOC Analytik
- Materialproben (Wohnugsstaub)
- Wischproben (Fensterschlieren)
- Thermografie
- Raumluftmessungen
- Oberflächenfeuchtemessungen
- Bauteilfeuchteprüfung
Ja – unzureichendes Lüften erhöht VOC Konzentrationen und begünstigt die Ablagerung.
Neue Möbel geben oft Weichmacher, Lösemittel und Öle ab, die Fogging auslösen oder verstärken können.
Ja – Geräte mit hoher Oberflächentemperatur (z.B. Halogenlampen) fördern die Ablagerung von VOC Partikeln.
- Baumängel
- Materialfehler
- Nutzerverhalten
Nur, wenn ein versicherter Auslöser vorliegt. Ein Gutachten ist entscheidend für die Regulierung.
- VOCarme Produkte verwenden
- regelmäßiges Lüften
- Temperaturspitzen vermeiden
- emissionsarme Möbel wählen
- Raumluftqualität prüfen
Ja – wenn die Ursache nicht eindeutig identifiziert und beseitigt wurde.
- Oberflächenreinigung durch Fachkräfte
- ggf. Grundierung
- Überarbeitung mit emissionsarmen Farben
- Beseitigung der VOCQuelle
Weil Fogging durchschlagen kann, wenn die Ursache nicht beseitigt wurde.
- Schlafzimmer
- Wohnzimmer
- Räume mit neuen Möbeln
- schlecht gelüftete Bereiche
- Räume mit vielen Elektrogeräten
- Küchen ohne Dunstabzugshauben
Ja – besonders häufig, da viele neue Materialien meist neu sind und gleichzeitig VOCs freisetzen.
Teilweise innerhalb weniger Stunden, oft über Nacht.
- PVC Böden
- Weichmacherhaltige Farben
- Kunstleder
- Teppichrücken
- Möbelbeschichtungen
- Duftstoffe
- Textilien
Durch:
- Materialanalysen
- VOC Profile
- Ausschlussverfahren
- thermische Belastungstests
- Oberflächenproben
- Bauphysikalische Berechnungen
Indirekt – Tierhaare erhöhen die Partikelmenge, an die VOCs anhaften können.
Je nach Ursache bis mehrere Wochen.
Ja – besonders bei Konvektionsheizungen, die Partikel stark verwirbeln.
Sehr wichtig, da Fogging multifaktoriell ist und nur ein Sachver-ständiger die Ursache gerichtsfest bestimmen kann.
Weil hier spezialisierte Sachverständige arbeiten, die:
- modernste Messtechnik nutzen
- Ursachen sicher identifizieren
- rechtssichere Gutachten erstellen
- Versicherungen und Gerichte die Gutachten derer anerkennen